100-Punkte-Programm

Die insgesamt 100 Gribl-Punkte werden nach und nach bis zur Wahl im März 2008 veröffentlicht.



Download als PDF

Hier können Sie die Gribl-Punkte 21 - 30 als PDF downloaden.



Punkte 21 - 31

21. Schaffung zentraler und dezentraler Fahrradabstellplätze

Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste und flexibelste Verkehrsmittel. Gerade in der bayerischen Umweltstadt Augsburg muss daher auch die City attraktiv für Fahrradfahrer sein. Dazu gehört es, dass in ausreichendem Umfang und an möglichst vielen Stellen Fahrradabstellplätze verfügbar sind. Ich werde daher für zusätzliche Fahrradabstellplätze sorgen. Solche sollen zentral, aber auch dezentral, z. B. in der Nähe von Bus- und Straßenbahnhaltestellen und Einkaufsmöglichkeiten entstehen. Sie sollen nicht nur für ein sicheres und bequemes Abstellen von Fahrradrädern geeignet, sondern auch städtebaulich ansprechend gestaltet sein.

 

22. Schaffung zusätzlicher Roller- und Motorradabstellplätze

Roller, Motorräder und ähnliche Fahrzeuge haben nicht nur einen hohen Freizeitwert. Sie sind Ausdruck von Jugend und Lebendigkeit der Stadtgesellschaft. Und: Zweiräder entlasten Verkehrs- und Parkraum. Um die Benutzung von motorisierten Zweirädern im Stadtverkehr zu fördern und gleichzeitig den für Pkws verfügbaren Parkraum freizuhal-ten und wildes Abstellen von Fahrzeugen zu vermeiden, werde ich für zusätzliche Abstellplätze für motorisierte Zweiräder sorgen. Solche sollen an verschiedenen Plätzen citynah und städtebaulich ansprechend entstehen.

 
23. Robidog-Stationen

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Das soll auch so bleiben! Ärger gibt es allerdings immer wieder mit „Tretminen“ in Grünanlagen und auf Spielplätzen. Die Regenbogenregierung setzt auf Kontrolle und Strafe. Die Aufstellung weiterer Robidog-Stationen wurde abgelehnt.

Wir wollen Konflikte vermeiden. Ich vertraue dabei auf das Verantwortungsbewusstsein von Hundebesitzern. Ich setze auf Angebote, nicht auf Verbote und Strafen.

Ich werde daher dafür sorgen, dass in öffentlichen Grünanlagen und an bekannten „Brennpunkten“ weitere Robidog-Stationen aufgestellt werden, damit das Einsammeln der ungeliebten Hinterlassenschaften erleichtert wird.

24. Kooperationsprojekt „City - grün und blühend!“

Augsburg ist die bayerische Umweltstadt. Blumen und Pflanzen entsprechen dem Selbstverständnis dieser Stadt. Die Menschen wünschen sich eine Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität. Eine einladende und attraktive City. Davon profitiert auch der Einzelhandel und die Gastronomie.

Natürlich braucht die innerstädtische Grünordnung ein Konzept. Nicht Einzelaktionen sind gefragt, sondern eine Zusammenarbeit von Stadt, Einzelhandel, Gastronomie und weiteren Akteuren, z. B. Gärtnereibetriebe und Marktbeschicker.

Gemeinsam geht’s! Ich werde ein Kooperationsprojekt unter städtischer Federführung durchführen, um unsere Innenstadt aufblühen zu lassen.

 
25. Zusätzliche Abfallkörbe

Der städtische Reinigungsdienst arbeitet zuverlässig. Trotzdem gibt es gerade in der Innenstadt zahlreiche „Brennpunkte“ für Unrat und Abfall. Die Augsburger ärgern sich über Vermüllung und Schmutz, insbesondere im Bereich öffentlicher Plätze und Haltestellen.

Natürlich werde ich auch versuchen, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie nicht ihren Abfall, sondern ihre schlechten Gewohnheiten wegwerfen sollen. Dies funktioniert jedoch nur dann, wenn auch ein ausreichendes Angebot für die Entsorgung von Abfällen besteht. Dies ist an vielen Stellen nicht der Fall.

Ich werde daher dafür sorgen, dass bedarfsorientiert zusätzliche Abfallkörbe aufgestellt werden. Einen besonderen Bedarf sehe ich im innerstädtischen Bereich, an den stark frequentierten Plätzen, wie z. B. Rathausplatz oder Königsplatz. Dort ist oft zu beobachten, dass Abfallkörbe förmlich überquellen und Müll deswegen auf die Straße geworfen wird.

Im Zusammenhang mit Veranstaltungsschwerpunkten werde ich für die Aufstellung von mobilen Tonnen sorgen, die bedarfsgerecht an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können.

 

26. Aktion saubere Stadt

Freiheit von Müll und Unrat ist nicht nur ein Bedürfnis, das für die Innenstadt besteht. Das Leben findet in den Stadtteilen statt, in den Wohnbereichen und den wohnungsnahen Grünanlagen.

Ich will, dass die Bürger für ihr eigenes und näheres Umfeld Verantwortung übernehmen. Ich will, dass die Bürger verstärkt ein Bewusstsein für den Schutz ihres eigenen Lebensraumes entwickeln.

Ich werde daher stadtteilbezogene Reinigungsaktionen organisieren. Jedes Frühjahr soll in die Stadtteile die Initiative „Aktion saubere Stadt“ getragen werden. Hierfür werde ich die Schirmherrschaft übernehmen und mich an entsprechenden Aktionen persönlich beteiligten.

 
27. Aktion gegen „wildes Graffiti“

Schmierereien an Hauswänden und Bushaltestellen sind ein Ärgernis für viele Bürger. Ich werde mich dafür einsetzen, dass „wildes Graffiti“ unterbleibt. Dazu reichen Überwachung und Strafe nicht aus, vielmehr ist die Schaffung von Angeboten für Graffiti-Malereien an geeigneten und dafür zur Verfügung gestellten Flächen erforderlich.

 

28. Bewirtungsfreie Sitzmöglichkeiten am Rathausplatz

Der Rathausplatz und die Innenstadt ist für alle da; norditalienisches Flair zum Genießen und zwar auch für diejenigen, die sich eine Bewirtung in der Straßengastronomie nicht leisten können und wollen.

Ich werde daher dafür sorgen, dass zusätzliche bewirtungsfreie Sitzmöglichkeiten auch am Rathausplatz entstehen. Ich vertraue darauf, dass die Augsburger Bürger, insbesondere Jugendliche, diese Gelegenheit gerne annehmen und auch die gleichzeitig mit den Sitzmöglichkeiten errichteten Abfallbehälter zur Beseitigung von Abfällen und Unrat verwenden.

29. Mehr Ruhebänke in der gesamten Stadt

Die Menschen zieht es im Frühling und in den Sommermonaten förmlich nach draußen. Gelegenheiten zum Aufenthalt im Freien sind allerdings nicht in ausreichendem Umfang vorhanden. Die Instandhaltung von bestehenden Ruhebänken stellt für die Stadt eine nicht unerhebliche Belastung dar. Trotzdem halte ich es für unverzichtbar, dass zusätzliche Ruhebänke für den Bürger zum Verweilen und zum Genießen des Aufenthalts im Freien zur Verfügung gestellt werden.

Ich werde daher dafür sorgen, dass in der gesamten Stadt – also sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen – an dafür geeigneten Plätzen weitere Ruhebänke aufgestellt werden.

Bei der Auswahl des Standortes und der jeweiligen Gestaltung wird besonders auf die Anliegen der älteren Mitbürger Rücksicht zu nehmen sein. Diese beklagen oft zu Recht, dass Ruhebänke nicht in ausreichender Zahl an schattigen Plätzen zur Verfügung stehen. Gerade ältere Menschen können Ruhebänke, die stark der Sonneneinwirkung ausgesetzt sind, nicht nutzen.

30. Zentrale und exklusive Hygieneeinrichtung

Den Bürgern ist es ein Anliegen, dass zentral eine saubere und moderne öffentliche Sanitäranlage zur Verfügung steht.

Ich werde daher dafür sorgen, dass an zentraler Stelle – Nähe Rathausplatz – eine exklusive Hygieneeinrichtung erstellt wird. Soweit die Benutzung der Toiletten aus Kostengründen mit Benutzungsgebühren verbunden sein muss, werde ich für die Einführung eines Payback-Systems kämpfen. Mit Handel und Gastronomie werde ich in Verhandlungen treten, um zu erreichen, dass die Benutzungsgebühr als Bonus für Verzehr, Parktickets, Tickets für den ÖPNV oder Ähnliches verwendet werden kann und der Bürger damit die Sanitäreinrichtung faktisch kostenlos benutzen kann.

 

31. Dezentrale kostenlose Toiletten

Auch an dezentralen Bereichen besteht das Bedürfnis der Verfügbarkeit von Toilettenanlagen. Hierzu bestehen Erfahrungen aus der Kooperation mit der Privatwirtschaft. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auch dezentral kostenlose bzw. günstig nutzbare Toiletten errichtet werden.

Nach oben


Aktuell
gribltv
gribltv
100 Punkte Programm